Träger und Partner
Foundation for Thailand Rural Reconstruction Movement under Royal Patronage (TRRM)
TRRM, Träger und Lizenzhalter der School for Life, ist eine erfahrene und angesehene thailändische Nicht-Regierungsorganisation (NGO), die sich seit den 1960er Jahren auf ländliche Entwicklung konzentriert. Sie steht unter königlicher Schirmherrschaft. Sie verbindet in ihren Projekten Community Education mit Community Development und einer 'Ökonomie von unten'. TRRM spielte eine wichtige Rolle in der Formulierung des "8th National Economic and Social Development Plan (1997-2001)". Zu den Mitgliedern des Board gehört Prof. Dr. Apichai Puntasen. Er vertritt TRRM gegenüber der School for Life. Prof. Dr. Jürgen Zimmer gehört dem Advisory Board von TRRM an.
Lizenzhalter
Prof. Dr. Apichai Puntasen
Vice President of TRRM
Tel.: +66-(0)2-579 7044
E-mail: apichaipun@hotmail.com
Adresse von TRRM
2044/21 New Petchburi Road
Houy Kwang District, Bang Kapi
Bangkok 1033, Thailand
Shaul und Hilde Robinsohn Stiftung
Die Stiftung wurde 1996 von Dr. Hilde Robinsohn, der Witwe von Prof. Dr. Shaul Robinsohn gegründet. Professor Robinsohn stammte aus einer jüdischen Familie, war dem Holocaust durch Emigration nach Israel entkommen und lehrte dort an der Universität von Jerusalem. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er nach Deutschland zurück, wurde zunächst Direktor des UNESCO Institute for Education in Hamburg und danach einer der Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin. Er hat wichtige Beitrage zur westdeutschen Bildungsreform geleistet, insbesondere in den Bereichen Curriculumtheorie und –entwicklung, Vergleichende Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung. Robinsohn starb 1972, seine Frau 1996.
Die Robinsohn Stiftung verwaltet die Spenden, die der School for Life im europäischen Raum zufließen, und trägt auch zur Finanzierung bei. Rita Haberkorn, stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, arbeitet in der School for Life mit.
Förderer
Eine wichtige Basis für die dauerhafte Existenz der School for Life ist ein Kreis von Förderern, die mit monatlichen Beiträgen das Projekt oder – als Paten – die Kinder unterstützen. Außerdem gibt es individuelle Förderer, kleine und mittelständische Unternehmen, Schulen, Vereine und Stiftungen, die die School for Life durch einmalige Spenden unterstützt haben und immer wieder unterstützen.
Zu denjenigen, die das Projekt durch ein ehrenamtliches Fundraising fördern, gehören: Nadja Auermann, Kate Merkle, Annette Wendler-Krug & Michael Krug, Walter Thiermann und Brigitte Sandmann.
Unterstützt wird die School for Life ferner von der step stiftung Freiburg und der Barbara Hunz Personalmanagement GmbH. Die Wolfgang R. Fikentscher-Kinderhilfestiftung, die Amicus Foundation und Pfaff GmbH haben zum Aufbau der School for Life beigetragen.
Internationale Akademie an der Freien Universität Berlin
Die von Prof. Dr. Jürgen Zimmer 1996 gegündete Internationale Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA gGmbH) an der Freien Universität Berlin umfasst 14 Institute und Arbeitsbereiche. Sie arbeitet national und international in oft inderdisziplinären Projekten (www.ina.fu-berlin.de).
Das 2009 gegründete Institut School for Life unter der Leitung von Rita Haberkorn begleitet und fördert die School for Life.
Beluga School for Life
Die vom Bremer Unternehmer und Geschäftsführer der Beluga Shipping GmbH, Niels Stolberg, finanzierte und bis 2018 gesicherte Beluga School for Life in Na Nai ist die nach gleichem Konzept arbeitende Schwester der School for Life in Chiang Mai.
Na Nai, ein kleines Dorf, liegt etwa eine dreiviertel Autostunde von Namkem, dem vom Tsunami besonders betroffenen Dorf, entfernt in den Bergen. Außerhalb des Ortes liegt das Land, auf dem sich die Beluga School for Life angesiedelt hat. Es ist ein Hochplateau, von Hügeln und Tälern, tropischen Wäldern, kleine Seen, Farmen und Weilern umgeben – eine bestechend schöne Landschaft.
Die Beluga School for Life, die im Frühjahr 2006 ihren Betrieb aufgenommen hat, steht bis zu 180 Kindern und 50 Erwachsenen offen. Die meisten von ihnen kommen aus Namkem und haben den Tsunami überlebt.
Die Beluga School for Life wurde auf Wunsch der Beteiligten ein Stück weit ins Landesinnere verlegt. Die Menschen wollten die ufernahen Regionen meiden: Sie wurden verfolgt von den Bildern der Katastrophe, hatten und haben Angst vor neuen Wellen und begreifen die Orte des Sterbens als Friedhof jener Seelen, die über eine lange Zeit dort ihre Ruhe finden sollen.
Mit einer lokalen Architektin, Baumeistern und Arbeitern wurden Gebäude für Kinder, Erwachsene, für Gäste und für die schulischen Einrichtungen errichtet. Es entstand ein an ökologischen Standards orientiertes Dorf, im Sinne von UNESCO eine "open learning community", das die thailändischen Werte und Traditionen widerspiegelt und sie mit der Moderne verbindet, zugleich also auch ein "global village" ist (www.beluga-schoolforlife.de).


